Lea Birringer, Violine | Esther Birringer, Klavier

Birringer

2019 11 16 BirringerLea und Esther Birringer verfügen souverän über „zentrale Parameter für mitreißende Interpretationen“ (BR). Mit Geige und Klavier bilden sie im perfekt aufeinander eingeschworenen Team einen „fast symbiotischen Klangkörper“ (NDR). Obwohl die Schwestern schon früh erfolgreich ihre eigenen Wege als Solistinnen gingen, musizieren sie gemeinsam „wie aus einem Guss“ (Saarbrücker Zeitung). „Zwei in ihrer Fulminanz schlichtweg überwältigende ‚Musikhexen’“ (Kronen Zeitung). www.birringer.org 

 "Die hochtalentierten Musikerinnen [...] bilden einen fast symbiotischen Klangkörper."  NDR, 10.04.14

"Gleiche Wellenlänge, kompatibles Temperament, blindes Verständnis – in der Kammermusik zentrale Parameter für mitreißende Interpretationen." BR-Klassik, 25.01.14

"Alle Phrasen sind gemeinsam geatmet, alle Erregungskurven gemeinsam empfunden. [...] In den langsamen Sätzen gelingen ihnen Momente von poetischer Schönheit." NDR Kultur, 10.01.14


Die deutsche Violinistin Lea Birringer konnte sich inzwischen als viel beachtete Künstlerin auf internationalen Podien etablieren. Von der Presse als "neuer Stern am Musikhimmel" gepriesen, vereint die junge Geigerin Charme, Emotionen und Virtuosität zum großen Gewinn des Publikums.

Auftakt ihrer internationalen Karriere war ihr Solo-Debüt mit den Berliner Symphonikern, gefolgt von Einladungen zu Festivals, wie den Salzburger Festspielen, dem MDR Musiksommer, dem Davos Festival, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem Festival Lugano Musica, den Weilburger Schlosskonzerten, dem Usedomer Musikfestival, dem Crescendo Winter Music Festival in Florida oder dem Oleg Kagan Musikfest. Weitere Höhepunkte der letzten Jahre waren Auftritte in bedeutenden Musikzentren Europas, u.a. in der Philharmonie Berlin, in der Laeiszhalle Hamburg, im Musikverein Wien, im Konzerthaus Berlin, im Gasteig München, im Teatro del Maggio Musicale Fiorentino in Florenz und im Pariser Louvre. Ihre Vielseitigkeit und ihr breites Repertoire, welches mitunter zeitgenössische oder auch unbekannte Werke umfasst, konnte Lea Birringer bei der Arbeit mit Orchestern wie den Münchner Symphonikern, der Deutschen Radio Philharmonie, der Polska Filharmonia Bałtycka, der Jenaer Philharmonie, der Robert-Schumann-Philharmonie, dem Orchestra Sinfonica di Roma oder dem Philharmonischen Orchester Bremerhaven zeigen.

Lea Birringer ist Preisträgerin der internationalen Violinwettbewerbe Kloster Schöntal, Premio Rodolfo Lipizer, Louis Spohr und Abram Yampolski. 2008 wurde sie Gewinnerin des internationalen Wettbewerbs Johannes Brahms. Außerdem ist sie langjährige Stipendiatin der Deutschen Stiftung Musikleben. Als Anerkennung für ihre Erfolge wurde ihr der Kulturpreis des Stadtverbandes Saarbrücken verliehen. Neben ihrer solistischen Tätigkeit widmet sich Lea Birringer intensiv der Kammermusik in Zusammenarbeit mit Künstlern, wie Pavel Vernikov, Paul Rivinius, Atar Arad, Barbara Bonney, Eszter Haffner, Wen-Sinn Yang und Igor Levit.

Mit ihrer Schwester und Pianistin Esther Birringer gelang ihr 2011 auch im Duo der internationale Durchbruch, als sie unmittelbar nacheinander die beiden internationalen Kammermusikwettbewerbe 'Premio Vittorio Gui' und 'Concorso Internazionale di Musica da Camera Città di Pinerolo' gewannen. Seitdem erhält das Duo zahlreiche Einladungen zu Festivals und Kammermusikreihen, wo sie "mit technischem Können, profunder Musikalität und – vor allem – perfekter Harmonie" (concerti) überzeugen. Herausragende Besprechungen erhielten sie für ihre gemeinsame Debüt-CD mit Violinsonaten von Hindemith, Szymanowski und Respighi. "Den Namen Birringer muss man sich merken", konstatierte der Westdeutsche Rundfunk. Eine weitere CD folgte im Januar 2018 unter dem Label Rubicon Classics mit Werken von Grieg, Liszt und Franck: "Dieses musikalische Abenteuer sollte sich kein Freund guter Kammermusik entgehen lassen" (Pizzicato).

Lea Birringer begann im Alter von drei Jahren mit dem Geigenspiel. Nach ihrem Abitur absolvierte sie ihr Bachelor-Studium bei Igor Ozim an der Universität Mozarteum in Salzburg und ihren Master bei Pavel Vernikov an der Musik und Kunst Privatuniversität in Wien jeweils mit Auszeichnung. Nach ihrem Abschluss unterrichtete Lea als Assistentin von Pavel Vernikov an der Haute École de Musique de Lausanne, Site de Sion. Darüber hinaus gab sie Meisterkurse in Italien und den USA und wurde als Jurymitglied zum deutschen Violinwettbewerb 'Jugend musiziert' eingeladen. Momentan ist sie Dozentin an der Musikakademie Archi Arrigoni in Italien.

www.leabirringer.com 


„Die junge Pianistin Esther Birringer versah den Solopart mit innigem Wohllaut und perlender Geläufigkeit, nie bloß mechanisch, sondern jederzeit lebendig und sprechend - eine starke Begabung.“ Kölnische Rundschau

"Sanfte Klavierpoetin", "Kraftvolles Energiebündel", "Kongeniale Interpretin"- das sind nur wenige Attribute, mit denen die Presse die junge deutsche Pianistin Esther Birringer kürt. Ihr sensibles und gleichermaßen packendes Spiel begeistert Kritiker und Konzertpublikum und führte sie in die Kölner Philharmonie, das Konzerthaus Berlin, den Kulturkreis Gasteig, die Laeiszhalle Hamburg, das Schloss Elmau und den Nicolaisaal Potsdam. Sie folgte Einladungen zu den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem MDR Musiksommer, dem Usedomer Musikfestival, den Weilburger Schlosskonzerten, dem Davos Festival, dem Maggio Musicale Fiorentino, dem Festival Lugano Musica, den Musikfestspielen Saar, den Musikfesttagen an der Oder, dem Bachfest Leipzig, den Schwetzinger Schlosskonzerten und den Würzburger Bach-Tagen. In Zusammenarbeit mit u.a. Michael Sanderling, Łukasz Borowicz, Helmut Branny und Marcus Bosch konzertierte Esther Birringer mit den Münchner Symphonikern, dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, dem Philharmonischen Kammerorchester Dresden, den Dresdner Kapellsolisten, dem Brandenburgischen Staatsorchester Frankfurt-Oder, dem Kurpfälzischen Kammerorchester, der Deutschen Streicherphilharmonie und dem Neuen Kammerorchester Potsdam.

Ein Highlight der aktuellen Saison ist u.a. die Aufführung von Bachs Goldberg-Variationen in Kooperation mit dem Ballett des Stadttheaters Bremerhaven.

Esther Birringer hegt eine große Leidenschaft für die Kammermusik, der sie intensiv mit ihrer Schwester, der Geigerin Lea Birringer, nachgeht. Die Geschwister haben Furore gemacht, als sie 2011 direkt nacheinander die internationalen Kammermusikwettbewerbe Premio Vittorio Gui in Florenz und Concorso Internazionale di Musica da Camera Città di Pinerolo mit einem Sonderpreis für die beste Brahms-Interpretation gewannen. Seither treten die Schwestern verstärkt als Duo bei Festivals und Kammermusikreihen auf, wo immer wieder ihr tiefes musikalisches Verständnis, ihr sensibles und lebendiges Miteinander auf der Bühne und ihr mitreißendes Temperament gelobt werden.

Esther Birringer wurde in Quierschied geboren und begann im Alter von drei Jahren mit dem Klavierspiel. Zu ihren Mentoren zählen Karl-Heinz Kämmerling, Pascal Devoyon, Cécile Ousset und Arie Vardi. 2012 beendete sie ihr Studium an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover mit dem Konzertexamen.

Der erste Preis beim Bundeswettbewerb Jugend musiziert gab 1999 den Auftakt zu einer Serie von Preisen bei internationalen Wettbewerben in Deutschland, Frankreich und Italien, darunter erste Preise beim 6. Internationalen Klavierwettbewerb Johann Sebastian Bach in Würzburg und beim 9. Internationalen Klavierwettbewerb der Chopin-Gesellschaft Hannover, außerdem ein Sonderpreis beim Deutschen Musikwettbewerb 2011. Für ihre außergewöhnlichen Leistungen wurde ihr vom Stadtverband Saarbrücken der Kulturpreis für Nachwuchskünstler verliehen.

Esther Birringer gibt regelmäßig ihr Wissen in Meisterkursen weiter, wie z.B. in Polen, Zentral- und Südamerika und China. Sie unterrichtet an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden und am Zentrum für Musik und Sprache Hannover.

www.estherbirringer.com


Foto: Karolina Koprek