Samstag, 25. September 2021, 19:00 Uhr

2021 09 25 Guschlbauer Rinderle

Marilies Guschlbauer, Violoncello

Julia Rinderle, Klavier


Programm

"Im Volkston" Violoncello und Klavier auf den Spuren der Folklore

Etliche der Klassik verbundene Komponisten erfuhren reichhaltige Inspiration aus ihrer näheren und ferneren musikalischen Umgebung, um diese in ihren Kompositionen zu variantenreichen Werken zu verarbeiten. Dabei ließen sie sich sowohl von folkloristische Melodien als auch von volkstümlichen Tänzen anregen. Spüren wir gemeinsam mit Violoncello und Klavier wundervollen Melodien und mitreißenden Rhythmen aus der Volksmusiktradition verschiedener Regionen nach und begeben uns auf eine abwechslungsreiche musikalische Reise.

Leos Janáček (1854-1928)
Pohádka (Märchen) für Cello und Klavier

Robert Schumann (1810-1856)
Drei Romanzen, op. 94

Béla Bartók (1881-1945)
Rumänische Volkstänze

***

Manuel de Falla (1876-1946)
Siete canciones populares españolas

Robert Schumann (1810-1856)
Fünf Stücke im Volkston, op. 102


MARILIES GUSCHLBAUER

„Die Cellistin Marilies Guschlbauer ließ die herzliche Gesangskunst und den Klangreichtum des romantischen Cellos aufleuchten.“ (Ostseezeitung 27.08.2016)

Ihr Debüt als Solistin gab Marilies Guschlbauer 2016 im Rahmen des Sommercampus der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern mit dem Cellokonzert von Robert Schumann, begleitet von der Norddeutschen Philharmonie Rostock unter der Leitung von Wojciech Rajski. Die junge Österreicherin war in den folgenden Jahren außerdem Teilnehmerin der Verbier Festival Academy, der Cello Biennale Amsterdam, und Kronberg Academy und gastierte bei Quincena Musical San Sebastian, City of London Festival und den Fränkischen Musiktagen. Ab 2004 erspielte sie sich sechs Mal den ersten Preis beim österreichischen Jugendwettbewerb „Prima la Musica“ auf Bundesebene, sowie zahlreiche Sonderpreise. Zudem ist Marilies Guschlbauer zweite Preisträgerin der Manhattan International Music Competition und des internationalen Cellowettbewerbes Liezen. Mit ihrem Bruder Nikolaus Guschlbauer am Klavier gewann sie als Duo den Kammermusikwettbewerb ON STAGE 2018 und 2019 als Bestplatzierte in der höchsten Kategorie den 2. Preis bei dem International Competition „Giovani Musicisti – Città di Treviso“. 2020 wurde sie als “mdw Artist” ausgewählt.

Erfolgreiche Tourneen führten sie als Solistin in verschiedene Städte Japans und in die Konzerthalle der „Verbotenen Stadt“ in Beijing, zur EXPO Shanghai in China, sowie in diversen kammermusikalischen Formationen nach Polen in die Philharmonie Opole und nach Mexico in den Palacio de Bellas Artes und Sala Nezahualcóyotl in Mexico City. Sie gab gemeinsam mit ihrem Bruder Nikolaus zahlreiche Recitals beim Niederösterreichischen Musiksommer, im Schloss Wolkersdorf, beim Mahagonizyklus Wien, im Brahmsmuseum Mürzzuschlag, sowie in der Schweiz, in Prag, Mailand, Washington DC, New York und Nassau und war im Österreichischen Fernsehen bei der Gala „Licht ins Dunkel“ zu sehen. Weitere Auftritte führten sie in den Goldenen Saal und den Brahms-Saal des Wiener Musikvereins, in den Mozart-Saal des Wiener Konzerthauses und den Kammermusiksaal des Berliner
Konzerthauses, so wie in das Festspielhaus St. Pölten. Als begeisterte Kammermusikerin war sie in unterschiedlichen Formationen, mit Konzerten im Rahmen des Salzburger Kammermusikfestivals und des Zyklus KlangReisen, sowie beim Festival „Next Generation“ in der Schweiz, beim Kammermusikfest Hopfgarten, im Stift Ossiach, in Paris und London zu Gast. Dabei trat sie mit Musikern wie Clemens Hagen, Candida Thompson, Xenia Jankovic, Nora Romanoff-Schwarzberg, Tanja Tetzlaff, Thomas Riebl, Thomas Zehetmair, Christoph Zimper, Enrico Bronzi, Annika Treutler, Ingmar Lazar u.a. auf.

Marilies Guschlbauer schloss ihr Bachelorstudium bei Clemens Hagen am Mozarteum Salzburg mit Auszeichnung ab und setzt derzeit ihre Ausbildung bei Nicolas Altstaedt an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin und bei Reinhard Latzko an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien fort. Sie ist Stipendiatin der gemeinnützigen Stiftung „Musik & Jugend“ der Internationalen Musikakademie im Fürstentum Liechtenstein. Zusätzliche musikalische Impulse erhielt sie von Julius Berger, Wolfgang Böttcher, Hatto Beyerle, Gautier Capuçon, Eberhard Feltz, Pamela Frank, Gary Hoffman, Robert Levin, Jens-Peter Maintz, Lawrence Power, Heinrich Schiff, Wolfgang Emanuel Schmidt, Rainer Schmidt vom Hagen Quartett, Torleif Thedéen, Gábor Takács-Nagy u.a.

Website Marilies Guschlbauer

JULIA RINDERLE

Die 1990 in Memmingen geborene Julia Rinderle ist als Pianistin im In- und Ausland gefragt, spielt deutschlandweit erfolgreiche Konzerte und trat in Frankreich, Italien, Österreich, der Schweiz, Dänemark, Holland, Israel, Südafrika, China und den USA auf. Hervorzuheben sind ihre Auftritte bei den Köthener Bachfesttagen, beim Internationalen Musikfest in Goslar, bei der Kammermusikreihe des Niedersächsichen Staatstheaters Hannover, beim 6.
Internationalen Salzburger Kammermusikfestival, imTivoli Konzertsaal in Kopenhagen und im „Gläsernen Saal" des Musikvereins Wien. Bereits mit 13 Jahren gab Julia Rinderle Sergej Prokofiews erstes Klavierkonzert und trat seitdem regelmäßig mit mehreren Orchestern wie z.B. der Polnischen Kammerphilharmonie Sopot auf. Sie spielte Konzerte in den USA im Rahmen des renommierten Klavierfestivals „Pianofest in the Hamptons“ und konzertierte bei einer China-Tournee mit sechs Solo-Rezitalen u.a. in Wuhan, Peking und Chongqing.

Seit Oktober 2019 hat Julia Rinderle einen Lehrauftrag an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover und unterrichtet sei Oktober 2020 ebenfalls als Lehrbeauftragte für Klavier an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“. Im Juli 2016 schloss sie ihr Masterstudium im Fach Tasteninstrumente (Klavier solo) an der Hochschule für Musik, Theater und Medien bei Prof. Roland Krüger mit der Note 1,0 ab und absolvierte im Juni 2019 ein zweites Masterstudium im Fach Klavierkammermusik und Liedgestaltung am Mozarteum Salzburg bei Prof. Imre Rohmann ebenfalls mit Bestnoten. Zahlreiche Meisterkurse für Klavier und Kammermusik bereicherten ihre Ausbildung, unter anderem bei Prof. Emanuel Ax, Prof. Bernd Goetzke, Prof. Matti Raekallio, Prof. Karl-Heinz Kämmerling, Prof. Badura-Skoda und Prof. Arie Vardi.

Im Jahr 2016 erschien ihre Debüt-CD bei HELBLING (und im Vertrieb von NAXOS) mit der Weltersteinspielung der „Geisterszenen“ von Anselm Hüttenbrenner und den „Geistervariationen“ von Robert Schumann (Pressestimmen unter: www.helbling.at). 2019 veröffentlichte sie ihr zweites Solo-Album „Schubertiade on Piano“ beim Label ARS Produktion, das für den OPUS KLASSIK 2020 in der Kategorie "Solistische Einspielung – Instrument" nominiert war. Julia Rinderle begeistert ihr Publikum mit starker Bühnenpräsenz und tief empfundenem Spiel. Die junge Pianistin führt gern selbst durch ihr Programm und ist offen für neue, ungewöhnliche Konzertformen. So kombinierte sie Konzerte mit anderen Künsten wie Literatur, Schauspiel und Malerei. Ihr ist das Repertoire quer durch die Epochen geläufig und die vielseitige Künstlerin überzeugt bei Klavierabenden und als Solistin mit Orchester genauso wie als versierte Kammermusikpartnerin. Des Weiteren beschäftigt sie sich mit historischer Aufführungspraxis (Cembalo, Hammerklavier) und zeitgenössischer Klaviermusik. Julia Rinderle setzt sich für die Vermittlung klassischer Musik an ein junges Publikum ein und war schon mehrmals in Schulen u.a. im Rahmen der Musikvermittlungsinitiative „Rhapsody in School“ zu Gast. Darüber hinaus ist sie seit 2016 künstlerische Leiterin des von ihr ins Leben gerufenen Klavierfestivals „Klangperspektiven Allgäu e.V.“ (www.klangperspektiven-allgaeu.de).

Website Julia Rinderle


HAUSKONZERT FELDBERG - Was im Spätsommer 2014 als privates Hausmusikfest für Freunde und Familie begann, hat sich innerhalb von 5 Jahren mit mehr als 50 Konzertabenden zur renommierten Adresse für feine Kammermusik entwickelt. Mit unseren öffentlich zugänglichen, nach professionellen Gesichtspunkten organisierten Konzerten in der Wohnhalle wollen wir das Beste zweier Welten zusammenbringen: Interessante und anspruchsvolle Konzertprogramme, dargeboten von hochklassigen, meist jungen, oft vielfach ausgezeichneten Musikern - und die intime Atmosphäre eines kleinen Raumes in privatem Ambiente, die das Erleben von Musik intensiviert. Freuen Sie sich - wenn eines Tages der Konzertbetrieb wieder aufgenommen werden kann - auf inspirierende Begegnungen mit der Musik im Konzert und mit netten Menschen beim anschließenden Nachhall mit Wein und hausgemachtem Imbissbuffet.